Samstag, 07.April 2018: 

 

Um 3.52 Uhr ging es los. Wir hatten bereits am Vorabend weitestgehend gepackt und so konnten wir zügig starten. Das Foto entstand zur Sonnenaufgangszeit.

Wir hatten reichlich Brote dabei, außerem Obst und Leckerchen. Und einen "Salatbaukasten" für die letzte Pause...

 

Wir haben uns ca. alle 3 Stunden mit dem Fahren abgewechselt und kamen ziemlich entspannt gegen 17 Uhr im Hostal "Sa Barraca" in Begur an.

Blick von der Terasse unseres ersten Zimmers "Chez Maria".

Wir packten aus und machten uns auf den Weg ins Örtchen, das ca. eine halbe Stunde fussläufig entfernt lag. Der Weg ist ziemlich anstrengend ( es geht gut bergauf ) - aber daran gewöhnen wir uns innerhalb des Urlaubs recht schnell :-)

Sonntag, 08.April 2018:

 

Die Costa Brava - die „wilde Küste" - zeigte sich an unsrerem ersten Tag vor Ort tatsächlich von ihrer wilden Seite. Da es in Begur ( wie vorausgesagt ) heute schüttete, sind wir auf den Spuren uralter „Robert-Kindheits-Urlaubserinnerungen“ nach Sant Pol de Mar gefahren, das einige Kilometer weiter südlich liegt. Bis wir nach endloser Suche einen Parkplatz gefunden hatten, hörte es dort auf zu regnen und es klarte auf.
Wir verbrachten einen wunderbaren Tag und ich hätte dann doch gerne mehr als nur das Handy dabei gehabt, zum Fotografieren 😉.

Morgen soll das Wetter wieder schön werden...

Das Gebäude des "Hostalet III". Hier hat Robert mit seinen Eltern seine Ferien in den 70er und 80er Jahren verbracht. Heute ist es ein Seniorenstift.

Costa Brava ( obwohl es korrekterweise hier bereits die Costa del Maresme ist ) :-)

Blick auf's Dorf, das durch die unsägliche Eisenbahnlinie vom Strand getrennt wird...

Das Wetter wurde langsam besser.

Foto von der alten Terrasse - wir ziehen um, in ein Zimmer mit einem größeren ( normalen ) Bett ;-)

Montag, 09.April 2018 :

 

Wir fuhren in den Botanischen Garten in Blanes - bei Traumwetter, wie man sieht 

Dienstag, 10.April 2018: 

 

Heute war tatsächlich Herrgottswetter und wir fuhren nach Pals - ein kleines Örtchen mit mittelalterlichem Stadtkern.

Die gelben Schleifen, die man hier im Kirchturm sieht, verfolgen uns den ganzen Urlaub. Sie sind das Zeichen der Katalanischen Unabhängigkeits-kämpfer. An jedem Zaun, jedem Gebäude... egal wo man hinschaut sieht man entweder die gelben Schleifen, Fahnen mit dem Wort "si" oder die Katalanische Flagge.

Von Pals aus, fuhren wir in das winzige Dörfchen Ullastret - ebenfalls mit mittelalterlichem Kern.

Von Ullastret aus ging es weiter ins dritte mittelalterliche Dörfchen Peratallada. Auch sehr hübsch :-)

Mittwoch, 11.April 2018:

 

Heute Nacht hat es begonnen, wie aus Eimern zu schütten und dabei stürmte es, als wollte das Haus abheben. Genau so sah es auch noch zum Frühstück aus - brrrrr...
Wir beschlossen also, erstmal unsere Bilder von gestern zu sichten, auszusortieren, zu bearbeiten und dann fleißig auf facebook zu teilen.

In der Zwischenzeit hörte zuerst der Sturm auf, dann der Sintflutartige Regen und nach einiger Zeit kam auch wieder die Sonne raus.

So konnten wir also doch noch einmal los und haben eine der Buchten hier in der Umgebung unsicher gemacht - "Sa Tuna" ist sehr hübsch. Wir sind von dort bis zur weniger schönen nächsten Bucht gelaufen. Es sind nicht sooooooo viele Bilder dabei heraus gekommen - aber immerhin.

Donnerstag, 12.April 2018 war das Wetter durchwachsen und wir waren in Girona. Dort haben wir die Kathedrale und die Kirche Sant Feliux besichtigt. Wir haben die bunten Häuser am Onyar bewundert, und sie pflichtschuldigst durch die rote Brücke fotografiert ;-).

 

Dann haben wir auf der Stadtmauer aus dem Mittelalter die halbe Innenstadt umrundet, und hatten von dort wunderschöne Blicke auf Girona. Dort, und im anschließend von uns besuchten Judenviertel, wurden einige Szenen aus "Game of Thrones" gedreht - habe ich mir sagen lassen - ich kenne die Serie bis heute nicht :-).

Und zum guten Schluss mussten wir dann auch noch die "Löwin von Girona" auf den steinernen Hintern küssen, denn dann, so sagt die Legende, kommt man nochmal nach Girona zurück... :-D

Freitag, 13. April 2018:

 

Heute waren wir in Tossa de Mar. Eigentlich ein ziemliches Touristennest - jetzt in der Nebensaison aber ganz erträglich. Es gibt eine hübsche Altstadt und vor allem die alte Burganlage ist sehenswert. Das Wetter war auch heute eher bedeckt und gegen späte Mittagszeit fing es an zu regnen. Zeit für uns, dann doch noch in Ruhe die Bilder von gestern und heute zu sichten uns zu bearbeiten...

Ava Gardner - wie sie im Film "Pandorra" in Tossa steht...
Gar nicht so einfach zu fotografieren, ohne irgendwelche anderen Menschen auf dem Foto zu haben... Trotz Nebensaison.

Der Leuchtturm, hoch über Tossa

Samstag, 14.April 2018:

 

Ein Regentag an der Costa Brava - und was machen wir ? Wir fahren nach Figueres ins Salvdor Dali Theatro Museum. Das ist natürlich noch einigen anderen Leuten eingefallen Da man sich aber mit Tag und Urzeit vorher anmelden muss ( 20 Minuten Spielraum, sonst ist das Ticket verfallen ), können die den Zustrom ganz gut regulieren. Ich stelle nur drei Fotos ein, die Installation aus dem Innenhof und die Eingangshalle mit dem riiiiiiiesigen Bild. Alles andere dürfte ein Datenschutzproblem darstellen...
Ein tolles Museum, auch für nicht so große Kunstexperten
( also was für uns ;-) )

Sonntag, 15.April 2018:

 

"Immer wieder Sonntags..." So sangen ja bereits Cindy & Bert in den 70ern...

 

...und frei nach diesem Motto sind wir auch an unserem zweiten Urlaubssonntag nach Sant Pol de Mar gefahren - ihr erinnert Euch ? Roberts Urlaubsort seiner Kindheit.

 

Die nächsten Orte, die wir gerne noch besuchen möchten, sind auch bei den Spaniern ganz beliebte Ausflugsziele. Und da heute Sonntag und Traumwetter war, haben wir uns an die Hotspots nicht ran getraut. Also sind wir nochmal nach Sant Pol gefahren - und haben uns einfach treiben lassen.

Das Ganze bei strahlendem Sonnenschein - und mit ordentlicher Kameraausrüstung ! Außerdem war heute zum ersten Mal wirkliches T-Shirt Wetter !

Mittagessen am Strand - die besten Grillhähnchen...

Ich habe Hundeentzug...

 

Uns sind heute ganz viele Menschen mit Hunden begegnet, da man in Sant Pol bis zum Mai mit Hunden an den Strand darf.

Dieses alte Männlein hier, wohnt bei den Menschen, die bei der Eremita wohnen. Und der hatte es mir besonders angetan - wer mich kennt weiß, dass ich eine besondere Vorliebe für alte Hunde haben...

 

Montag, 16. April 2018 :

 

Heute waren wir an einem See bei Banyoles, hinter Girona. Das ist der größte natürliche Süßwassersee in Katalonien ( alles andere sind nur Stausseen ) und er wurde bei den Olympischen Spielen als Regattastrecke genutzt. Drumherum sind etliche Sportstätten entstanden und wir hatten den Eindruck, hier gibt es nur durchtrainierte Menschen...

 

Der See wurde in allen Reiseführern empfohlen, wegen seiner schönen, alten Badehäuser. Die waren jedoch, bis auf eins, in eher schlechtem Zustand. Das Hinterland wurde auch empfohlen, und das war wirklich schön. Man musste zwar an einer Straße entlang laufen

( allerdings auf einem Fußweg ), aber die blühenden Rapsfelder machten das Ganze schon wirklich hübsch. Zwischendrin entdeckten wir ein Storchennest und eine nette alte Kirche. Insegsamt sind wir ca. 8 km um den See gelaufen. Das Wetter war warm, aber noch etwas dunstig.

Auf dem Rückweg hielten wir dann noch an einem Kreisverkehr, um den wunderschönen Blick auf Pals mit Raps und Mohn im Vordergrund festzuhalten.

Dienstag, 17. April 2018:

 

Heute waren wir bei Herrgottswetter in Cadaques - dem weißen Dorf an der Costa Brava. Hier hat Salvador Dali lange Zeit gelebt und auch viele andere Künstler hat es in das Dörfchen gezogen.

Hier wollten wir aus gutem Grund nicht an einem Sonntag hin, denn obwohl Cadaques nur über eine wildromatische Serpentintnstraße zu erreichen ist, ist es ein beliebter Ausflugspunkt. Heute war es zwar gut belebt, aber nicht zu voll.

Wir sind an beiden "Enden" ein gutes Stück aus Cadaques raus gelaufen. Am ersten Teil mussten wir ein bisschen über Felsstücke kraxeln, dafür boten sich hübsche Motive. Wir aßen Mittags in einem kleinen Restaurant, abseits der Wasserlinie ( also innerorts ) und wurden mit einem tollen Menü belohnt. Sehr lecker !

Danach ging es zur anderen Seite hinaus.

Gegen frühen Abend lösten wir unser Auto aus dem Parkhaus aus und fuhren noch zum Leuchtturm am Cap de Creus. Wundervolles Licht - tolle Ecke. Um diese Zeit dann auch schon recht ruhig.

Mittwoch, 18.April 2018:

 

Heute waren wir ein bisschen in der näheren Umgebung unterwegs. Wir waren in der Bucht von Llafranc und haben dort bewundert, wie der Hafen neu ausgebaggert wurde und der Sand zur Verbreiterung an die andere Seite des Strandes gekarrt wurde. Das Highlight im Dorf - alle Spanier standen diskutierend mit dem Cafe in der Hand zum Zuschauen bereit.

Wir sind über den Camino de Ronda bis Calella de Palafrugel gelaufen und haben dort ein bisschen Pause gemacht.

Anschließend sind wir wieder zurück und mit dem Auto rauf bis zum Leuchtturm San Sebastian gefahren. Auch dort konnte man ein bisschen Laufen und die Aussicht genießen. Außerdem gab es eine Ausgrabungsstätte eines iberischen Dorfes. Das lag allerdings in der prallen Mittagssonne - so sind wir nur in Kurzform dort durch und haben uns wieder in den Schatten gerettet.

Donnerstag, 19.April 2018:

 

Heute waren wir nochmal am Cap de Creus. Diesmal haben wir das Kloster San Pere de Rodes aufgesucht. Ein wirklich riesiger und beeindruckender Bau, der da in den Bergen errichtet wurde.

Zunächst sind wir einen Rundgang mit deutschem Text per Kopfhörer gegangen und dann ging es auf Fototour. Einige Dinge waren ganz schön schwierig zu fotografieren, da natürlich alles hoch und groß ist und fast direkt vor einem steht. Wir haben das Beste daraus gemacht und hatten viel Spaß.